Wie betreuen wir?

Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes zählt zu den wichtigsten Abschnitten während der Zeit der Betreuung. Jedes Kind reagiert anders auf Veränderung und manche Kinder brauchen mehr Zeit, um sich an die neue Bezugsperson und die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. Zwischen uns und Ihrem Kind wird während der Eingewöhnung eine vertrauensvolle Beziehung entstehen, die Ihrem Kind Sicherheit gibt. Dann kann es Trost und Zuwendung annehmen und fühlt sich wohl und geborgen während der Betreuung.

Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf zwischen zwei und vier Wochen. Der Beginn der Eingewöhnung besteht aus mehreren Schnupperstunden, bei denen ein Elternteil durchweg anwesend ist. Nach einigen Tagen erfolgt dann eine erste kurze Trennung, während die Mutter oder der Vater aber in der Nähe bleiben. So steigert sich das Fernbleiben des Elternteils von Tag zu Tag. 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind während des ganzen Tagesablaufs wohl fühlt, gerne an den Mahlzeiten teilnimmt und mittags wohlig einschlafen kann. Sie bemerken die Wandlung, wenn Ihr Kind sich darauf freut, zu uns gebracht zu werden und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben. 

Auf was kann sich Ihr Kind bei uns freuen?

· überwiegend Spielzeug aus Holz und Naturmaterialien

· tägliches Spielen und Toben in der Natur und an der frischen Luft

· Tisch und Stühle auf Kinderhöhe

· täglich frisch zubereitete, gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten 

· selbst entscheiden, was gegessen und probiert wird

· Reste vom Essen übrig lassen, schmieren und das Essen mit allen Sinnen        erfahren

· Hilfe, um selbstständig zu werden

· respektvoller Kontakt auf Augenhöhe

· eine kleine, alters- und geschlechtergemischte Gruppe

· ein Garten, in dem geklettert, geschaukelt und im Sand gespielt werden kann

Der Tagesablauf im Lummerland:

8:00-9:00            Bring- und Freispielzeit

9:00-9:30            gemeinsames Frühstück (wird von uns frisch zubereitet)

9:30-11:00          Freispiel, kreative/musikalische Angebote, Garten/Ausflüge

11:00-11:45        kochen (täglich frisch+abwechslungsreich), gemeinsames Mittagessen

11:45-12:15        zum Schlafen ausziehen (Hilfe zur Selbständigkeit), Toilettentraining+wickeln

12:15-15:00        ungestörter Mittagsschlaf

15:00-15:30        Toilettentraining+wickeln, anziehen (Hilfe zur Selbständigkeit)

15:30-16:00        gemeinsame Brotzeit (wird von uns frisch zubereitet)

16:00-17:30        Freispiel, kreative/musikalische Angebote, Garten

17:30-18:00        bei Bedarf kleine Brotzeit, Abholzeit

Unsere Kernzeit ist von 11-16 Uhr.

Es fließen die Jahreszeiten, das Wetter und die Bedürfnisse der Kinder in die tägliche Planungen ein. 

Freies Spiel, Bewegung an der frischen Luft und Kreativität nehmen den größten Teil in unserem Tagesablauf ein. Das Haus und der Garten bieten genügend Platz zum Toben und Spielen. 

Wir schaffen Erinnerungen

Damit die Kinder eine Erinnerung an die Zeit im Lummerland haben, erstellen wir für jedes Kind einen eigenen Erinnerungsordner mit Fotos und natürlich auch den Dingen, die die Kinder gemalt und gebastelt haben. 

Besonders viel Anklang finden die Familienseiten in den Ordnern, die sich die Kinder selbstständig bei Bedarf anschauen und die eigene Familie so auch während der Betreuung immer einen Platz im Lummerland hat und präsent ist.

 

Die Eltern und wir als Erziehungspartner

Der enge Kontakt mit Ihnen ist bei unserer Arbeit von großer Bedeutung. Die kleine Betreuungsgruppe ist dabei ein großer Vorteil, weil bei Abgabe und Abholung Ihres Kindes oft Zeit für Austausch bleibt. 

Für einen noch intensiveren Austausch bieten wir regelmäßige Elterngespräche an. Dabei kann die Entwicklung des Kindes und Themen, die Sie bewegen besprochen werden. Wir teilen unser pädagogisches Fachwissen und Erfahrungen gerne mit Ihnen und stehen bei Fragen rund ums Kind stets zur Verfügung. 

Zitate, die unser pädagogisches Handeln und unser Bild vom Kind verdeutlichen

„Führe das Kind immer nur eine Stufe nach oben. Dann gebt ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen. Lasst es spüren, dass auch Ihr Euch freut, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.“ (Franz Fischereder)


„Kindern bestimmte Aufgaben abzunehmen, anstatt ihnen nur behilflich zu sein, behindert sie in ihrer Entwicklung.“ (Maria Montessori)

 

„Es sollte das Ziel des Erziehers sein, dass seine Kinder ihn immer weniger brauchen, anstatt von ihm abhängig zu sein.“ (Maria Montessori)